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SEEHOTEL SCHWAN - Die neue Gastlichkeit in Gmunden

Aktualisiert: 16. Apr 2018


Orte und Räume kommunizieren, haben individuelle Geschichten, so wie wir, die sie betreten. Räume sind ungesagt Gesagtes, sie projizieren Bilder und Geschichten in unsere Köpfe und sind somit immer auch Möglichkeits-Räume, die weit über die faktische Quadratmeterzahl hinausgehen.

Baulich betrachtet waren die letzten Dekaden des Hotel Schwan direkt am Ankerplatz des Dampfschiffes „Gisela” von „Raumgewinnung” im Sinne von Sitzplatzerweiterung geprägt. Nun soll die inhaltliche Ausformulierung, also das „WESEN DES HAUSES“ in den Vordergrund treten. Einzigartigkeit, Wahrhaftigkeit und Ultra-Lokalismus (die Wiederentdeckung einer Identität des Originalen) sind nicht nur Metaphern eines neuen Lebensgefühles, sondern setzen ganz bewusst einen Kontrapunkt zur allgegenwärtigen Austauschbarkeit von Ort und Raum.


„SEEHOTEL SCHWAN” Neues Ambiente für eines der geschichtsträchtigsten Häuser des Traunsees


Ein gastlicher Ort im hier und jetzt


Unser prinzipielles gestalterisches Interesse liegt primär darin, Orte zu schaffen, die in der Lage sind, Geschichten authentisch zu erzählen. Räume werden zu Bühnenlandschaften, welche Botschaften verdichten und dem Haus Charakter, Charme und Identität verleihen. Keine krampfhaft, abgeklärte Modernität oder trendige Vollholzromantik, sondern die zeitnahe Interpretation der hier gelebten und beheimateten urbanen Sommerfrische-Architektur.


Der „BuffeTraum” - neue gastronomische Schaltzentrale für alle Buffetaufbauten

„Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel.“

WAHRHAFTIGKEIT UND SINN sind keine hochtrabenden Begrifflichkeiten, sondern legitime Bedürfnis-Ebenen, die vor dem Hintergrund einer allgegenwärtigen Über-Unterhaltung und Gäste-Bespaßung wieder vermehrt in den touristischen Fokus treten werden.

Dazu braucht es Räume mit atmosphärischer Identität, die nicht aufgesetzt oder künstlich wirken, sondern nachhaltig und nachvollziehbar die Geschichte des Ortes im Hier und Jetzt spiegeln.


Entstanden sind drei neue Räume, die durch funktionalen Wandel und Trennbarkeit unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten garantieren. Einerseits wird der Restaurantbereich vergrößert, andererseits sind in dezenter Abgeschiedenheit vom Tagesgeschäft nun auch separierte Veranstaltungen möglich. Immer begleitet vom beeindruckenden Blick auf den See. Optisch ansprechende und praktikable Lösungen wecken das Interesse, indem sie Einblicke und Durchblicke gewähren. Grazile Falt- und Schiebetüren aus Holz verleihen einen leichten und beschwingten Charakter, Spiegelfüllungen vergrößern optisch, holen das Licht in den Raum und setzen zusätzlich ästhetische Akzente.


Thomas Gruber, Doris Kirschhofer und Jörg Hoffmann zeichnen für Innenraumgestaltung, gastronomisches Konzept und Umsetzung verantwortlich

Ein blau-grüner See, weiß-graue Schwäne, hölzerne Boote und die warme Freundlichkeit eines Spätsommer-Nachmittags - all dies haben wir im neuen Interieur des Hotel Schwan verpackt. In weichen Samtbezügen spiegelt sich der See, Farben changieren, tauchen auf, verschwinden wieder - je nach Blickwinkel, Tageszeit und Sonneneinstrahlung. 


Optisch raumbestimmend haben wir uns für eine Wandverkleidung aus echten SEEROSENWURZELN entschieden, eine großzügig verwebte und auf Vlies kaschierte Hommage an den Traunsee und weltweit erstmals verlegte Naturtapete dieser Art im Restaurantbereich.


Als Beispiel zeitgemäßer Interpretation seien hier auch die bekannten „Meta Swan” - Luster aus der Feder Fabio Fornasiers genannt, die ursprünglich für die italienischen Glaswerkstätten von Murano geschaffen wurden.


Farben und Formen des Traunsees, architektonisch interpretiert

Generell wurden die Räumlichkeiten mit variablen Sitzgelegenheiten ausgestattet.

Ergänzt durch ein hervorragendes Video- und Audiosystem werden die Räume nun auch für Seminarveranstaltungen hochinteressant. Bestens gerüstet also auch für kulturelle Events, Tagungen, Konferenzen oder Festveranstaltungen. Nicht zu vergessen Hochzeits- und Familienfeiern für bis zu 100 Personen mit dem Vorteil, auch den angegliederten Buffetraum zu nutzen und so eine gastronomisch autarke Bewirtung z.B. via Catering zu ermöglichen.


Gedankt sei vor allem auch allen beteiligten Handwerksbetrieben aus dem Salzkammergut, die wirklich großartige Arbeit geleistet haben sowie dem Architekturbüro Lugmayr und Schwarzgruber aus Gmunden welches für die bauseitige Abwicklung verantwortlich zeichnet.


Konzept, Raumgestaltung, Koordination:

Jörg Hoffmann, Doris Kirschhofer, Thomas Gruber.



Fotos:© Fotoart/Gmunden


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