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HALLSTATT - Take care of what you love

Aktualisiert: Feb 14

Qualitätsmanagement für die Gemeinde Hallstatt.

Spätestens mit Markteinführung der „Hallstätter Luft” wurde klar, das der gute Name des Weltkulturerbeortes Hallstatt‘s in vielerlei Hinsicht für diverse Eigeninteressen gebraucht und letztlich auch nach Gutdünken mißbraucht wird.

Letztlich ist dagegen nicht wirklich vorzugehen, da Ortsnamen grundsätzlich markenrechtlich nicht geschützt werden können. Desweiteren ist auch in Hallstatt selbst eine Entwicklung zu verorten, die mit einem eklatant hohen Anteil an „Souvenir-Ramsch” zwar den geschäftsinteressen Einzelner gerecht wird, sich jedoch nur schwer mit dem Anspruch als „Welkulturebegemeinde” vereinen läßt.



Die Welterbegemeinde „Hallstatt am See” Foto: Photongaterer

DIE GEMEINDE ÜBERNIMMT THEMENFÜHRERSCHAFT:

Auf Anregung von Bürgermeister Alexander Scheutz haben wir in Zusammenarbeit mit

dem Gemeinderat nun ein Qualitätskonzept erarbeitet, welches ab 2019 zum Tragen kommen soll. Indem die Gemeinde hier in „vorbildlicher Weise” Themenführerschaft übernimmt, wird positive Problemlösungsbereitschaft signalisiert und ein inhaltlicher Qualitätsbegriff definiert, der ausschließlich in der Hand der Gemeinde, bzw. dem Gemeinderat liegt. Ziel wird es sein, die heimische Bevölkerung aber auch den Gast und Tagestouristen für positive, qualitative Inhalte zu sensibiliseren.


EINE SCHUTZMARKE FÜR QUALITÄT

Mit der eigenen SCHUTZMARKE baut sich Hallstatt sozusagen eine eigene Markenwelt, die unverkennbar Hallstätter Dienstleistungen oder Produkte kennzeichnet. Ein positives strategisches Konzept, das sich auch viral relativ schnell etablieren kann und den Original - oder Qualitätsgedanken insofern beeinflußt, als das der Kunde selbst in der Lage ist sich für oder gegen Produkte oder Dienstleistungen aus Hallstatt und dem Salzkammergut zu entscheiden.


Mit der eigenen „Schutzmarke” behält es sich die Gemeinde vor,bzw. liegt es im Ermessen des Hallstätter Gemeinderates jene Produkte oder auch Geschäftsinteressen „auszuzeichnen”, die - im Sinne einer positiven Vermarktung - den Interessen der

Weltkulturerbegemeinde entsprechen und nicht zuwiderlaufen.

Mit Verweis auf den „Nichterhalt” dieser Schutzmarke wird von Seiten der Gemeinde eindeutig dokumentiert das hier keinerlei Verbindung zwischen dem offiziellen Hallstatt und einer fragwürdigen Geschäftsidee besteht. Diese „Schutzmarke” ist letztlich auch auf alle bestehenden

Produkte oder auch Dienstleistungen anwendbar. Die Präsentation „ausgezeichneter Produkte und Betriebe” obliegt der Gemeinde und wird entsprechend publiziert.


MARKENAUFBAU

Einserseits soll das Emblem starke Wiedererkennung als auch Klarheit in der optischen Aufbereitung in allen Verwendungsgrößen und Farbvarianten

garantieren. Ideeller Ausgansgspunkt dazu war die Isotype, die vom österreichischen Volks- und Arbeiterbildner Otto Neurath und dem Grafiker Gerd Arntz in den Jahren ab 1925 vom Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum in Wien entwickelt wurde, aber auch die

Bildsprache und Strichführung des 1990 verstorbenen amerikanischen Künstlers Keith Haring. Also die Idee zur Schaffung eines Markenbildes das auch einer internationalen Bildsprache zeitlos und in diesem Falle auch informativ entgegenkommt.


Hallstatt präsentiert sich in Form einer „ONE LINE GRAFIK” - also einer Ausformulierung in einer Strichstärke, in der die typische Orts-Charakteristik symbolhaft und doch

erkenntlich umschrieben wird.






Gute Vorbilder im Fokus

Mit der zwanglosen Einführung dieser „Qualitätsplakette” wird seitens der Gemeinde soll ein klares Zeichen und Bekenntnis zu heimischen Produkten, guten Ideen und Werthaltung gesetzt werden.

Gute Geschäftsideen und Unternehmungen wie zum Beispiel der Hallstätter Dirndlkleidverleih „Dirndl to go” sollen ausgezeichnet werden, da sie beispielhaft für einen Tourismus stehen der sich sympathisch und engagiert von der Masse abhebt.


Begleitend dazu, wird eine regionale PR-Kampagne die Bevölkerung sensibilisieren und anregen sich ebenfalls um diese Produktzertifizierung zu bemühen.






Hallstätter Touristen - styled by „Dirndl to go”

PEB - Hallstätter Parkraumbewirtschaftung


Neues Signet für die Parkraumbewirtschaftung

Das neueLogo der Parkraumbewirtschaftung bedient sich der gleichen Bildsprache wie das Hallstatt-Logo und arbeitet bewußt mit zum Teil gleichen Inhalten. Bergland-schaft, See und Mühlbach bleiben erhalten, weil sie für den Anreisenden in Verbindung zu Hallstatt gebracht werden. Ansonsten finden wir Bus, Auto, Schiff, Motorrad,Tunnelröhren und Parksymbol auf unterschiedlichen Ebenen (Parkterassen). Das Symbol umreißt letztlich nicht nur den Parkraum als solchen, sondern steht für Bemühungen der Gemeinde um bürgernahe Verkehrslösungen.






Konzept und Gestaltung : Jörg Hoffmann

Auftraggeber : Bgm. Alexander Scheutz

Fotos/Text: Jörg Hoffmann


Fotos: © Jörg Hoffmann / Traktor41/ Rod Loguisma / Dirndl to go


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