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Salz aus dem Tiroler Halltal - oberhalb Absams gelegen war einer der Faktoren, die Hall (früher Solbad Hall genannt) und dem ganzen Land Tirol Reichtum bescherten.

Zweifelsfrei ist dieses Salz mit der Gründung, der Namensgebung sowie der wirtschaftlichen und sozialen Struktur der Stadt Hall (keltischer Name für Salz) untrennbar verbunden. Hier im oberen Halltal wurde mindestens seit dem Anfang des 13. Jahrhunderts Bergbau auf Steinsalz betrieben. Es war der einzige Salzbergbau im Westen Österreichs.

Bis zur vollständigen Stilllegung der Sudpfannen im Jahre 1951 war die Region Hall / Wattens / Absam von diesem Bergbau geprägt. Sich dieser einzigartigen Bedeutung gewahr werdend, haben wir im Auftrag des HOTEL GOLDENER ENGL den HALLER SALZKONTOR entwickelt.


HALLTAL Tirol
Die ehemaligen Knappenhäuser im Halltal Foto: Bergfex

Das mittelalterliche Hall als Key.visual für den Haller Salzkontor Bild: ©Jörg Hoffmann / Traktor41

Tradition in die Zukunft tragen.

Mit Gründung des TIROLER SALZKONTORS möchte man an die reiche Haller Tradition des Salzbergbaues anschließen und in Hall und in Tirol wieder jenes Produkt in vielfältigster Form anbieten welches dieser einzigartigen Tiroler Stadt seinen Namen und seinen Reichtum beschert hat. Der Begriff Kontor stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde bewußt gewählt, weil sich hier im traditionellen Sinne, die Geschäftsstelle mitsamt dem Warenlager in den Wohnräumen des Kaufmannes also alles unter einem Dach befand. 


Die Logogestaltung orientiert sich am bestehenden Haller Stadt-wappen, welches ein Salzfass - flankiert von zwei gekrönten Löwen zeigt und interpretiert dieses in einer zeitlosen Liniengrafik mit den Initialen H und S für Haller Salzkontor.




Traktor41
Barockfassade des Hotels Goldener Engl, mit dem Tiroler Salzkontor im 1.Stock


Traktor41 - Goldener Engl Tirol
Authentizität - die Haller Salzstuben im 1.Stock des Hotels Goldener Engl.

Der Tiroler Salzkontor in den historischen Salzstuben.

Mit der Renovierung des Barockbaues - Goldener Engl - durch das Bundesdenkmalamt und der Messerschmitt Stiftung als einem der ältesten Wirtshäuser Tirols wurden auch die historischen Stuben im 1.Stock des Hotels wiederbelebt und zählen heute mit zu den schönsten Gaststuben des Landes.

Etwas versteckt, uneinsichtig und in beinahe privater Atmosphäre finden sich diese  

„Haller Salzstuben”, engelhaft abgehoben im 1.Stock des barocken Altstadtjuwels. 


Goldener Engl - traktor41
Die „Poschstube” in den Haller Salzstuben des Hotels Goldener Engl

Package-Design und Vertrieb

Für den Haller Salzkontor haben wir sowohl Konzept, Package-Design und Vertrieb realisiert, welcher einerseits über die neue Homepage funktioniert, andererseits aber auch dem kulinarisch interessierten Gast die Gelegenheit gibt, das ausgezeichnete Niveau

der Hotelküche vor Ort - mit dem entsprechenden Mehrwert des Einkaufes - zu genießen.


Tiroler Salzkontor
HALLER SALZ - in 3 Einheiten zwischen 100 und 250gramm erhältlich.



Bergkernsalz aus Österreich

Das neue „Tiroler Salz” stammt aus den Salzlagerstätten des Salzkammergutes die zeitgleich wie das einstige Haller Salz vor 200 Millionen Jahren durch Verdunstung des Urmeeres und die nachfolgende Alpenbildung entstanden ist. Es wird völlig naturbelassen, unjodiert und ungebleicht in diversen Verpackungseinheiten angeboten, und enthält alle 84 lebensnotwendigen Spurenelemente, die auch in unserem Organismus zu finden sind.



Inhaltliches Konzept, Package-Design : Jörg Hoffmann

Umsetzung Webseite : Traktor 41

Text: Jörg Hoffmann

Fotos: Goldener Engl / Museum Absam / Bergfex



Fotos: Traktor41


Ganze 50 Jahre sollte es dauern bis der Tippeler - „das Gasthaus zur Krippe”- durch das beherzte Eingreifen der Schwazer Fa. Hörhager zu neuem Leben erweckt wurde. Das älteste Wirtshaus der Silberstadt Schwaz - nach dem verheerenden Brand 1809 - eines der wenigen erhaltenen Objekte der einstmaligen Bergbaumetropole - wurde in Kooperation mit dem Denkmalamt generalsaniert. Für das Traditionshaus durfte Traktor41 das gastronomische Grundkonzept schreiben und zeichnet auch für den grafisch - inhaltlichen Auftritt verantwortlich.


Tippeler in Schwaz
Der Silberstier - Symbolfigur des Schwazer Bergbaues

Der Tippeler - Gasthof Zur Krippe (Postkarte 1930) Neueröffnung nach 50 Jahren Ruhestand.

Gastlichkeit auf 2 Etagen.

Das gastronomische Konzept des Schwazer Traditionsgasthauses beruht auf der klassischen Wirtshausarchitektur des 17.Jahrhunderts die damals - auch räumlich - zwischen einfachem „Fußvolk” und „besseren Herrschaften” unterschied. Erstere fanden im Erdgeschoß Platz, zweitere in den Stuben im darüber befindlichen Stockwerk. Dieser gastronomischen „Rangordnung” sei heute natürlich wiedersprochen, und wir bitten jeden Gast auch in unsere historischen Restaurants im 1. Stockwerk.


Die Logogestaltung orientiert sich an der schmalen gotischen Fraktur, wurde aber in Anlehnung an moderne Schrifttypen

umgezeichnet, ohne den klassischen Duktus zu verlieren. Der modifizierte Tiroler Adler krönt den Schriftzug und ein

Federstrich „unterstreicht” das Ensemble.

Die proportionale Anordnung des Logos wurde nicht willkürlich gewählt sondern entspricht der Anforderungen für die

Fassadenbeschriftung im Portalbereich.





Tippeler
Fassadenbeschriftung des „Tippeler” in der denkmalgeschützten Altstadt von Schwaz


Tippeler
Gotische Fresken im denkmalgeschützten Innenbereich des Tippeler

Tippeler
Beschriftungen in Anlehnung an das Ambiente und das neue Logo / Haustüre des Tippeler

Tippeler
Speisekarte und Menuekarten mit „Silberprägung”

Klassisch österreichische Küche - regionale Produkte

Regionalität und modern interpretierte klassisch österreichische Küche - so präsentiert sich das kulinarische Konzept. Die dazugehörige Speisekarte greift das Schwazer Silberthema auf und interpretiert damit das kulinarische Angebot.


Tippeler
Titel und Rückseite der neuen Speisekarten

Tippeler
Seitengestaltung für die Speisekarten

Tippeler
traditionelle österreichische Küche und regionale Produkte


Der Tippeler freut sich auf Ihren Besuch

Noch wird an der baulichen Feinjustierung gearbeitet, einzelne Raumkonzepte befinden sich in positiver Veränderung - die Rezeptur aber stimmt, und der Tippeler ist seit Mitte Juli wieder zu jenem gern besuchten Gasthof geworden der er immer war.



Inhaltliches Konzept, Design : Jörg Hoffmann

Bauabwicklung, Projektmanagement und Koordination : Fa.Hörhager / Schwaz

Text: Jörg Hoffmann

Fotos: Josef Fallnhauser


Zur Homepage: www.tippeler.at


Fotos: ©Joseph M. Fallnhauser / Traktor41


Come in and eat out - Das neue SIMPLE 169 an der prominenten Flaniermeile Hallstatts, der Seestraße, direkt am See hat mit Anfang Mai seine Pforten geöffnet. Das ehemalige Fischgeschäft der österr. Bundesforste wurde von Ursula und Josef Fallnhauser generalsaniert und als anspruchsvoll frisches Take-away Restaurant nach unseren gestalterischen Vorgaben und unter Mithilfe heimischer Handwerksbetriebe adaptiert.


simple169
Abendstimmung im SIMPLE - an der Hallstätter Seestraße Nr.169

Generalsanierung und kleines Budget.

Das rund 120 qm Betriebslokal der ehemaligen Fischerei bestand aus 3 produktions-bedingten Einzelräumen inclusive einer Räucherei und wurde zur Gänze entkernt. Die straßenseitige Front wurde durch raumhohe, zu öffnende Fenster einsichtig gestaltet und eine ineinanderfließende und einsichtig offene Raumstruktur von Bar, offener Schauküche, Shop und Sanitärbereich umgesetzt.


Die Kommunikationsstrategie entspricht dem Wunsch der Betreiber nach einfacher, regionaler und frisch zubereiteter Speisen, die international und weltoffen präsentiert

sein sollten ohne die heimische Bodenhaftung zu verlieren. Mit bis zu mehreren 1000 Hallstätter Tagesbesuchern also auch eine Herausforderung in Sachen „mehrsprachig” verständlicher Kommunikation.





Simple 169
Jörg Hoffmann und Eigentümer Josef Fallnhauser als „Hilfsarbeiter” auf der Baustelle


simple 169
Kein Einzellogo, sondern individuell einsetzbare Kommunikationselemente

Offene Küche, gemütliches Take-away und Shop

Das offene Raum - in Raum Konzept konnte Dank Verlegung der Sanitäranlagen und intelligenter Wegeführung raumgreifend umgesetzt werden und bestimmt nun nicht nur den großzügig einsichtigen Gesamteindruck sondern ermöglicht auch ein Betreiben des Betriebes durch lediglich einen Mitarbeiter.


simple 169
Bar- und Sitzbereich im Simple169 in Hallstatt

simple169
südliches Flair bei geöffneten Fenstern und bewußt „einfache” Innengestaltung mit klassischen „Tolix” Stahlmöbeln.

simple 169
Auch eine Spezialität des Hauses - täglich frische Torten und Kuchen

simple 169
Die offene Küche - Wirkungsbereich von Ursula Fallnhauser und ihren hervorragenden Flammkuchen.

Ein dimmbares Lichtelement mit Hallstätter Freunden und Lebensmenschen der Betreiber signalisiert Authentizität und Bodenhaftung

Tapetenwechsel

Als spielerischen Kontrast zu der klaren Linienführung von Küche und Bar haben wir im Sanitärbereich mit französischen Tapetenmotiven aus dem ausgehenden 18.Jhdt. gearbeitet. Diese Motive wurden in langwieriger grafischer Arbeit „restauriert” und digital

auf pflegeleichtes und waschbares Vinylmaterial aufgebracht. Statt einer üblichen WC-Beschriftung weist ein unmissverständliches Sujet des Fotografen Josef M. Fallnhauser den Weg in Richtung der Unisex-Sanitätanlagen.


Senferei Annamax
Eingangsbereich zur WC-Anlage


simple 169
Das derzeit wohl schönste Gäste-Wc seit es in Hallstatt Sanitäranlagen gibt

simple 169
Die Symbolik der Logoelemente wiederholt sich in den Metallelementen der Fassadengestaltung


Dank an die mitwirkenden Handwerksbetriebe

Die fristgerechte Umsetzung und Neuadaptierung des Lokales ist zu großem Teil auch der guten Zusammenarbeit mit den heimischen Handwerksbetrieben vornehmlich aus dem Umfeld des Hand.Werk.Hauses Salzkammergut geschuldet.







Konzept, Raumgestaltung und Design : Jörg Hoffmann

Bauabwicklung, Projektmanagement und Koordination : Jörg Hoffmann / Josef Fallnhauser

Baumeister: Herwig Besendorfer, Christoph Musler

Umsetzung : Gewerke aus dem Salzkammergut

Text: Jörg Hoffmann



Fotos: ©Joseph M. Fallnhauser / Traktor41


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